DNS-Auflösung via (Open)VPN bei Windows 10 – Adapter-Priorisierung

Folgendes Problem hatte ich auch auf meinem eigenen Notebook:
Wird auf dem Notebook / PC mit Windows 10 eine VPN Verbindung aufgebaut, die einen TAP-Treiber verwendet (z.B. auch OpenVPN), werden zwar die hinterlegten DNS-Server gesetzt – aber nicht berücksichtigt.

Öffne eine (administrative!) CMD und führe den Befehl aus:
netsh int ip show interfaces

In der Spalte „Met“ (kurz für „Metric“) wird die Reihenfolge angezeigt.

Beispiel – aktuell hat meine VPN Verbindung die Metrik 35:

Ändere die Metrik in der GUI über „Netzwerk- und Freigabecenter“ -> „Adaptereinstellungen ändern“ -> TAP-Treiber -> „Erweitert“
Dort den Haken bei „Automatische Metrik“ entfernen und einen niedrigeren Wert eintragen (z.B. 15 oder 10) wie die anderen

Anschließend ist dieser in der Reihenfolge niedriger und wird priorisiert.

Zum Schluss muss die VPN Verbindung getrennt und wieder neu aufgebaut werden, damit die Änderungen greifen.

Viel Spass beim testen …

Windows Testversion verlängern per Kommandozeile

Microsoft ermöglicht es, die Windows Betriebssysteme für einen bestimmten Zeitraum ohne gültige Lizenz zu testen.
In meinem Falle handelt es sich um eine Testversion zu Windows Server 2012 R2.

Die Testversionen laufen nur für einen bestimmten Zeitraum – bei mir 180 Tage.
Danach ist normalerweise Schluss und man müsste die Testversion neu installieren oder eine Lizenz kaufen.
Es erscheint dann auch im Windows eine Meldung, das der Testzeitraum abgelaufen ist.

Jedoch lässt sich die Testlizenz auch verlängern 😉

Du brauchst nur eine Kommandozeile, welche mit Administratorrechten gestartet wurde.

Für die Verlängerung muss dann folgender Befehl eingegeben werden: slmgr -rearm

Das ganze wird mit einer Meldung bestätigt, nun ist ein Reboot fällig.

Nach dem Reboot sollte die Testversion von Windows erneut 180 Tage lang laufen.

 

Viel Spass beim testen …

Kein Netzwerk nach Upgrade auf Ubuntu 16.04 LTS

Hallo zusammen,

ein vorhandenen (virt.) Ubuntu Server wurde bereits problemlos von Release 12.04 auf Release 14.04 upgedated.

Nun wollte ich das System erneut von Release 14.04 auf 16.04 updaten. Das Update an sich verlief eigentlich problemlos – nur war anschließend kein Netzwerkzugriff mehr möglich.

Auch beim Systemboot wurde plötzlich gemeldet, das das Interface „eth0“ nicht mehr gefunden wurde.

Einen Blick in die Netzwerkconfig verriet nun auch das Problem.

In der bisherigen Konfiguration war das Netzwerk mit dem Interface „eth0“ verknüpft. Nach dem Upgrade heißt es jedoch nun (zumindest bei mir!) „ens160“.

OK, dann ändern wir das nun in der Configdatei.

Darin die Einträge abändern auf:

Anschließend noch das Netzwerk neu starten und schon hat das Linuxsystem wieder eine Verbindung …

 

Viel Spass nun beim testen …

StartCom stellt ab 2018 keine Zertifikate mehr aus …

In den vergangenen Jahren habe auch ich von StartCom die kostenlosen SSL Zertifikate genutzt – das Ende wurde jedoch schon Anfang des Jahres (leider) eingeläutet.

Nachdem seit Anfang 2017 bereits Mozilla im Browser Firefox den Zertifikaten von StartCom (und WoSign) nicht mehr vertraut wurden, zog einige Zeit später auch Google im Browser Chrome nach und entfernte auch in diesem die Rootzertifikate (RootCA’s) von StartCom, damit auch diesen nicht mehr vertraut wird. Mittlerweile vertraut auch Apple den Zertifikaten nicht mehr, welche nach dem 01.12.2016 ausgestellt wurden.

Grund hierzu waren Richtlinienvertröße bei den Zertifizierungsstellen.

Nun zog die Firma StartCom endgültig den Stecker und stellt ab 01.01.2018 keine Zertifikate mehr aus.

Die bisher ausgestellten Zertifikate behalten zunächst noch Ihre Gültigkeit, Verlängerungen werden ab Januar 2018 nicht mehr ausgeführt. Ab 2020 verlieren jedoch auch bis dann noch vorhandene Zertifikate die Gültigkeit.

Eine mögliche Alternative dazu wäre Let’s Encrypt

Link zur Abkündigung von StartCom

 

Viel Spass noch beim testen…

Windows 10 Client haben keinen Zugriff auf Netlogon des DCs

Nach längerer Inaktivität mal wieder ein kurzer Beitrag.

Wir haben nach einer Umstellung der Windows Domäne auf 2012 R2 das Problem,
das einige Windows 10 Pro Clients keinen Zugriff auf die Netlogon Freigabe des DCs hatten und „Zugriff verweigert“ meldeten.
Der Zugriff auf andere Freigaben klappte fehlerfrei, jedoch wurden keine Logon-Scripts mehr ausgeführt.

Nach der Befragung von Dr. Google kam der KB-Artikel https://support.microsoft.com/de-de/kb/3000483 heraus.
Durch dieses Update wurden sog. „Gehärtete UNC-Pfade“ eingeführt, welche Windows 10 nutzt.

Um einen schnellen Zugriff auf die Ressourcen zu gewährleisten kann man (als Beispiel) in der Default Domain Policy unter
Computerkonfiguration / Richtlinien / Administrative Vorlagen / Netzwerk / Netzwerkanbieter
=> die „Gehärtete UNC-Pfade“ deaktivieren.

Beispiel:

Viel Spass beim testen …

Ubuntu 14.04 LTS – SSH Anmeldung als root erlauben

Standardmäßig ist ein direkter root-Login per SSH an einem Ubuntu 14.04 LTS nicht möglich.

Um dies wieder zu (re-)aktivieren, müssen folgende Dinge ausgeführt werden.

1.) per normaler User anmelden und das Passwort für den root-User setzen

2.) Die ssh-Config bearbeiten

Folgende Zeile ändern:

3.) ssh Daemon neu starten

Nun sollte der SSH Zugriff als root möglich sein.

 

Hinweis: das standardmäßige Deaktivieren des root Zugriffes per SSH geschieht nicht durch Zufall -> dies hat Sicherheitsgründe!

Sei dir bitte daher im klaren, welches Risiko du (durch das ermöglichen des root Logins) damit eingehst.

 

Viel Spass nun beim testen …

kostenloses Upgrade von Windows 7 auf Windows 10

Hallo zusammen,

aktuell bietet Microsoft bis Ende Juli 2016 ein kostenloses Upgrade auf Windows 10 an

Voraussetzung ist, das das aktuelle Windows 7 (oder 8 oder 8.1) korrekt lizenziert und aktiviert ist.

Beim Upgrade wird die jew. Edition berücksichtigt. D.h. (Windows 7 Home -> Windows 10 Home; Windows 7 Prof. -> Windows 10 Prof.).

Es gibt jedoch auch Ausnahmen wie z.B. Windows 10 Enterprise, für welche kein kostenloses Upgrade zur Verfügung steht.

 

Ich selbst habe ein Windows 7 Prof. auf einem Notebook – anbei (meine) Vorgehensweise:

1.) komplettes Backup / Image des aktuellen Zustandes erstellen.

2.) Backup kontrollieren (nur für alle Fälle, um ggf. zurück zu Win 7 zu können)

3.) Unnötige Software löschen (darunter z.B. so Mist wie CCleaner (falls installiert) und Co.)

4.) Ruhezustand von Windows deaktivieren

Dazu eine CMD (=> mit „Als Administrator ausführen“ starten und folgendes eingeben:

5.) Virenscanner deinstallieren

Ja, richtig gelesen. Deinstalliere den aktuell unter Windows 7 aktiven Virenscanner.

Zum einen damit dieser nicht den Upgradeprozess stört und zum anderen damit dieser nachträglich unter Windows 10 keine Probleme verursacht.

Nach dem erfolgreichen Upgrade auf Windows 10 kann der Virenscanner wieder sauber neu installiert werden.

6.) Media Creation Tool ausführen

Download des Media Creation Tool zum Ausführen den Windows 10 Upgrades oder des Erstellen eines entsp. ISO-Files

Ich habe mich entschieden, das Erstellen des ISO-Files zu nutzen – aber das ist jedem selbst überlassen.

Diese muss nach der Erzeugung auf einen DVD Rohling gebrannt werden.

7.) Setup.exe auf Zielcomputer ausführen

Den Rechner (in meinem Falle ein Notebook) mit dem jew. Betriebssystem starten (Windows 7), DVD einlegen und die „Setup.exe“ starten.

Nach dem Start kann dem Wizard einfach gefolgt werden. u.a. kann nach Updates gesucht werden,

Es wird auch geprüft, ob genügend Speicherplatz zur Verfügung steht.

Win10-Upgrade_2

Ebenso lässt sich auswählen, ob die bereits installieren Programme sowie Einstellungen behalten werden sollen – oder auch nicht.

Das Setup prüft auch, ob bereits installierte Programme inkompatibel zu Windows 10 sind.

Win10-Upgrade_1

Ready ?

Win10-Upgrade_3

Wird der Prozess dann gestartet, heisst es erst mal – Pause machen, das läuft ne ganze Weile …

8.) „Optional“ – Fehler beheben ;-(

Super, mein Windows 10 Upgrade bricht ab mit folgender (vielsagender) Meldung.

Win10-Upgrade_4

Eine Logdatei zum Upgradevorgang findet sich unter

… dort steht der genaue Fehler.

Nach längerer Suche bin ich auf folgendes in der Registry aufmerksam geworden.

Win10-Upgrade_5

Hierzu hatte ich mal ein Notfall DVD aus einer Fachzeitschrift erstellt, jedoch hatte diese Software in der Registry den Wert „ImagePath“ verbogen.

Der Pfad sollte aber wie folgt lauten:

Win10-Upgrade_6

Anbei der Registrypfad:

 

Nachdem ich diesen korrigert hatte, lief das Upgrade auf Windows 10 erfolgreich durch.

 

Viel Spass beim Testen …

PS: Installation des Virenscanners unter Windows 10 nicht vergessen 😉

 

Update Redmine von 3.1.2 auf 3.2.1

Basierend meinen Beitrag http://www.small-blog.de/update-redmine-3-0-2-auf-3-0-3-auf-einem-ubuntu-14-04-lts/ habe ich ein weiteres Update ausgeführt und dies hier dokumentiert.

 

Vorweg: Der nachfolgende Aufschrieb ist lediglich eine Niederschrift zu meiner Umgebung – diese kann ggf. mit deiner Umgebung abweichen!

Aktuell läuft auf einem Ubuntu 14.04 LTS eine bestehende redmine Installation in Version 3.1.2 – diese soll nun auf die Version 3.2.1 aktualisiert werden.

  • 1. Backup!

Sichere VOR dem Updatevorgang die Datenbank sowie die Dateistruktur.

  • 2. Backup kontrollieren

Nur für alle Fälle …

  • 3. Originalverzeichnis umbenennen bzw. wegkopieren

  •  4. Download der neuen Redmineversion und anschließend entpacken

  •  5. Vorherige Configs + bisherige Daten auf neue Redmineversion kopieren

  •  6. Nun das eigentliche Update ausführen

  • 7. Zum Schluss noch die Rechte prüfen bzw. setzen

  •  8. Nun noch den Apache mal durchstarten

Anschließend solltest du dich auf der (aktualisierten) redmine Installation anmelden können.

Unter Administration => Information sollte anschließend

zu sehen sein.

Viel Spass nun beim testen …

Windows 10 – Upgrade von Windows 7 / 8 / 8.1 verhindern

Ihr nutzt Windows 7 oder 8 oder 8.1?

… und ihr wollt das Windows 10 Upgrade nicht haben?

Kein Problem.

Nachfolgendes kopieren, als .reg Datei speichern in importieren.

Rechner noch rebooten – viel Spass beim Testen …