Exchange 2010 – Installation Update Rollup als .msp Datei

Hallo zusammen,

in unserem Testlab hatten wir noch einen Exchange 2010 am laufen.

Nach der Installation des SP3 wurde jedoch kein Update Rollup mehr installiert.

Da es zwischenzeitlich bereits UR 10 gibt, habe ich Installation hierzu dokumentiert.

Bei Exchange 2010 ist es noch einfach, da die Updates kumulativ sind und daher eine direkte Installation mit UR10 möglich ist.

Ablauf:

1.) WICHTIG! Backup des Systems

2.) Download Exchange 2010 Updaterollup 10 (Link: https://www.microsoft.com/de-DE/download/details.aspx?id=47676)

3.) Öffnen einer administrativen CMD-Box

4.) Ausführen des folgenden Befehls

Exchange 2010 Update Rollup

5.) es startet ein Wizard, welcher nach ein paar Prüfungen (wie Speicherplatz), anschließend geht es „weiter“ bzw. „next“

small-blog_ex2010-ur10-setup01

6.) Lizenzbedingungen lesen und bestätigen

small-blog_ex2010-ur10-setup02

7.) Nun dauert es kurz, bis die .Net assemblies generiert wurden. Mit einem Klick auf „Next“ beginnt die Installation …

small-blog_ex2010-ur10-setup03

8.) Die Installation dauert nun eine Weile – währenddessen ist kein Exchangezugriff möglich (irgendwie logisch) …

small-blog_ex2010-ur10-setup04

9.) Zum Schluss sollte diese Erfolgsmeldung erscheinen

small-blog_ex2010-ur10-setup05

Viel Spass damit …

 

Firebox – ssl_error_weak_server_ephemeral_dh_key

Vor einigen Wochen hat (u.a.) Firefox damit begonnen, die alten unsicheren SSL3 Protokolle zu sperren.

Diese nutzen einen schwachen, kurzlebigen Diffie-Hellman-Schlüssel im Handshake.

Allerdings sind bzw. waren damit Man-In-The-Middle-Attacken möglich. Die Verbindung ist daher nicht mehr sicher!

Nun greifen eben einige Browser durch – allerdings verwenden auch einige interne Server noch solch ein altes Protokoll.

Problematischer wird es eher bei einigen Routern wie z.B. die Speedport-Serie der Telekom oder einige FritzBox’en von AVM.

Greift man nun mit FireFox auf eine solche Seite zu, erhält man nur noch folgenden Fehler angezeigt:

ssl_error_weak_server_ephemeral_dh_key_firefox

Das einfachste hierzu wäre (dauerhaft) natürlich ein Zertifikatswechsel und die Nutzung eines sicheren Protokolls – darauf hat man hier jedoch kein direkten Einfluss…

Will man den Server trotzdem nutzen, gibt es einen Workaround.

Öffne FireFox und gebe in die Adresszeile folgendes ein.

Bestätige nun die Sicherheitsabfrage

Anschließend muss nachfolgende Zeile im Suchfeld eingefügt werden.

Mit einem Doppelklick wird der Wert auf >>false<< umgestellt.

Wiederhole das ganze auch für nachfolgende Zeile.

Anschließend sollte der Zugriff wieder klappen.

Dies ist jedoch nur ein Workaround – das ursprüngliche Problem der unsicheren Verschlüsselung besteht weiterhin, also Vorsicht!

Viel Spass beim testen …

MS Exchange – IMAP Logging aktivieren

Für den Fall, das auf einem MS Exchange 2007 / 2010 IMAP zum Einsatz kommt, kann hierzu sep. das Logging aktiviert werden (standardmäßig inaktiv).

Dabei gibt es 2 Möglichkeiten – per Config Datei oder per Shell.

– per Config Datei:

  • Datei „Microsoft.Exchange.Imap4.exe.config“ befindet sich im Verzeichnis „C:\Program Files\Microsoft\Exchange Server\version\ClientAccess\PopImap“
  • diese im Editor öffnen und ganz nach unten zu „ProtocolLog“ gehen
  • den Eintrag von „false“ auf „true“ ändern  (Bsp.: <add key=“ProtocolLog“ value=“true“ /> )
  • IMAP Dienst neu starten

– per Shell:

  • Exchange Management Shell öffnen
  • nachfolgendes ausführen:
  • IMAP Dienst neu starten

 

Anschließend sollten sich unter C:\Program Files\Microsoft\Exchange Server\version\Logging\Imap4 die Logfiles finden.

Hinweis: Am besten das Logging nur aktiv lassen, wenn es benötigt wird – ansonsten sammelt sich hier einiges zusammen.

 

Viel Spass beim Testen …

Update Redmine 3.0.2 auf 3.0.3 auf einem Ubuntu 14.04 LTS

Vorweg: Der nachfolgende Aufschrieb ist lediglich eine Niederschrift zu meiner Umgebung – diese kann ggf. mit deiner Umgebung abweichen!

Aktuell läuft auf einem Ubuntu 14.04 LTS eine bestehende redmine Installation in Version 3.0.2 – diese soll nun auf die Version 3.0.3 aktualisiert werden.

Anbei eine kleine Beschreibung meines Updatevorgangs, um eine Redmineinstallation von Version 3.0.2 auf 3.0.3 zu aktualisieren.

  • Backup!

Sichere VOR dem Updatevorgang die Datenbank sowie die Dateistruktur.

  • Backup kontrollieren

Nur für alle Fälle …

  • Originalverzeichnis umbenennen bzw. wegkopieren

  •  Download der neuen Redmineversion und anschließend entpacken

  •  Vorherige Configs + bisherige Daten auf neue Redmineversion kopieren

  •  Nun das eigentliche Update ausführen

  • Zum Schluss noch die Rechte prüfen bzw. setzen

  •  Nun noch den Apache mal durchstarten

Anschließend solltest du dich auf der (aktualisierten) redmine Installation anmelden können.

Unter Administration => Information sollte anschließend

zu sehen sein.

 

Viel Spass nun beim testen …

 

Notepad++ im Kontextmenü des Explorers

Hallo,

nachdem mir dies nun schon einige Male passiert ist, anbei eine kleine Hilfe – sollte es auch euch mal treffen.

Normalerweise erweitert die Installation des Editor’s Notepad++ das Kontextmenü des Windowsexplorers automatisch um den Eintrag des Editors.

Aber manchmal klappt es (warum auch immer) nicht.

Sprich: im Explorer ist im Kontextmenü nichts von Notepa++ zu finden.

Aber – es gibt schnelle Abhilfe.

Einfach folgende Zeilen kopieren, in eine .reg Datei speichern und per Doppelklick ausführen (Pfad für den Editor ggf. anpassen, sollte dieser abweichend sein).

Anschließend steht auch der Editor wie gewohnt beim Rechtsklick im Explorer zur Verfügung.

Viel Spass beim testen …

Ubuntu 14.04.x LTS – mount error (13) : Permission denied

Hallo,

ich betreibe seit Jahren Linuxserver – in diesem Falle einen Ubuntu 12.04 LTS.

Nach einigen Jahren war es an der Zeit, auch hierzu ein Upgrade zu machen. Gesagt, getan – Upgrade auf Ubuntu 14.04 LTS vollzogen.

Allerdings klappten anschließend meine autom. Syncronisierungsjobs (mit rsync) auf ein NAS Laufwerk nicht mehr.

Bei jedem Mountversuch erschien plötzlich dieser Fehler:

Ubuntu 14.04 mount error

Ubuntu 14.04 mount error

Der (seit Jahren) fehlerfreie Befehl war:

Schuld ist eine kleine, aber bedeutende Änderung am Kernel.

Auszug aus den man-pages:

The default in mainline kernel versions prior to v3.8 was sec=ntlm.
In v3.8, the default was changed to sec=ntlmssp.

Mit folgenden 8 zusätzlichen Buchstaben klappt es nun wieder:

 

Viel Spass beim testen …

SBS 2008 / Exch. 2007 – Fehler 451 4.4.0 Primary target IP address responded …

Hallo zusammen,

heute hatte ich ein Problem mit einem SBS 2008, welcher nach dem Wochenende keine Mails mehr via Smarthost versenden wollte.

Im der Warteschlangenanzeige des Exchange liefen nach und nach die Mails auf mit dem Fehler:

451 4.4.0 Primary target IP address responded with: „421 4.2.1 Unable to connect.“ Attempted failover to alternate host, but that did not succeed. Either there are no alternate hosts, or delivery failed to all alternate hosts.

 

Zuerst die üblichen Verdächtigen geprüft:

  • Internetverbindung vorhanden?
  • Ports nicht geblockt?
  • DNS funktioniert auch fehlerfrei?

 

Alles schien zu passen. Internet war verfügbar, alle (relev.) Ports waren offen und der DNS funktionierte auch (auch mal ein ipconfig /flushdns) brachte keine Besserung.

Nach dem Motto „Reboot-tut-gut“ wurde auch das versucht – auch ohne Erfolg.

Nach ca. 1h dachte ich, komm, gebe nochmals die Daten für den Smarthost ein – auch kein Erfolg.

Erst als ich für den SmartHost andere Anmeldedaten verwendete, funktionierte es plötzlich wieder – seltsam, die „alten“ Anmeldedaten waren nach wie vor gültig und auch korrekt.

Nunja, manchmal muss man nicht alles verstehen …

 

Raspberry Pi – mount error: Cannot allocate memory

Hallo,

bei meinem Raspberry Pi mache ich in gewissen Abständen Backups von der SD-Karte – nur für alle Fälle.

Nachdem ich heute meinem Raspberry mal wieder ein paar Updates gönnte, konnte ich das Backup nicht mehr ausführen.

Hierzu verbinde ich zuerst vom Raspberry via Mount eine Windowsfreigabe (auf meinem Windows 7 PC) und erstelle anschließend ein Image.

Allerdings erhielt ich heute folgenden Fehler:

Um dies zu lösen, muss auf der Windows-Seite eine Korrektur durchgeführt werden.

Öffnet hierzu den Registry-Editor (= regedit ; bitte als „Administrator ausführen“) und ändert den nachfolgenden Wert:

Anschließend noch kurz den Windowsdienst „Server“ neu starten und schon klappt der Mount wieder.

Viel Spass beim testen …

Raspberry Pi (raspbmc) – USB Stick mounten

Gerade bei einem Raspberry verwende ich für die Betriebssysteme nicht all zu große SD-Karten.

Meist nur 4 bzw 8 GB, was ausreichend ist – alle anderen Daten lagere ich gerne aus (aus mehreren Gründen).

Daher bietet sich ja ein USB-Stick an. Ebenso klein und mit unterschiedlichen Größen (teils schon mit über 128 GB).

Was muss aber getan werden, damit der USB-Stick im Raspberry (in meinem Beispiel ein raspbmc-System) bekannt ist?

1.) System aktualisieren (dauert vll. ein wenig …)

2.) Treiber für das Speichermedium installieren (NTFS, HFS+ und exFat)

3.) Ordner für Mountpoint erstellen

Um bereits vorhandenen Ordner /media legen wir nun einen Unterordner usbstick an, unter welchem später der USB-Stick im System eingebunden ist (nennt sich auch Mountpoint). Wie der Ordner letztendlich heisst, ist eigentlich egal. Achtet aber darauf, das keine Leer- oder Sonderzeichen enthalten sind.

4.) Erkennung des USB-Sticks

Nun wollen wir erst einmal testen, ob und wie der USB-Stick letztendlich im System erkannt wird.

Dazu können wir einen Live-Einblick in das Systemprotokoll des Raspberry’s werfen.

Mit dem Befehl

wird in der Console das aktuelle Systemprotokoll (zur Laufzeit!) ausgegeben. Dies kann einfach mit Strg + C verlassen werden.

wordpress_usb-stick_messages

5.) USB-Stick einbinden

Nachdem nun alles bereit ist, können wir nun den USB-Stick in das System einbinden.

Je nachdem, wie der USB-Stick formatiert ist, muss der Befehl für’s einbinden etwas anders lauten. Anbei 2 Beispiele:

FAT32

NTFS

6.) – Optional – / USB-Stick auswerfen

Damit Sie den USB-Stick wieder auswerfen bzw. umounten, verwende einfach nachfolgenden Befehl:

7.) – Optional – / USB-Stick automatisch beim Systemstart einbinden

Wenn der USB-Stick bei jedem Start des Raspberry’s automatisch eingebunden werden soll, muss zunächst die sogenannte UUID auslesen werden.
Diese kann über nachfolgendes Kommando gemacht werden.
Beispiel-UUID : 1234-AB34.

Zu guter Schluss muss, je nach Filesystem, eine Erweiterung in der Datei /etc/fstab eingetragen werden.

Darin muss, neben der UUID auch der Mountpoint mit angegeben werden.

Ich nutze dabei den nano Editor

FAT32

NTFS

Das war’s – nun wird der USB-Stick bei jedem Neustart des Raspberry’s automatisch eingebunden

Viel Spass beim Testen …

Raspberry Pi – nginx Webserver installieren

Ein Raspberry Pi ist nicht nur ein Linuxsystem, es steckt noch viel mehr darin.

U.a. lässt sich darauf auch ein Webserver betreiben (aufgrund der Hardware empfehle ich jedoch, weder etwas Produktives noch etwas resourcenintensives darauf laufen zu lassen).

Aber genau aus diesen Resourcengründen lässt sich statt des „hungrigen“ Apache auf ein anderer Webserver installieren – nginx

Wie? Folgt dieser Anleitung:

Anschließend liese sich der Webserver bereits direkt ausführen mit

Standardmäßig legt der Webserver sein root-Verzeichnis auf /usr/share/nginx/www.

Nun muss noch der PHP Teil installiert werden.

Konfiguration

Nun konfigurieren wir noch den Webserver Nginx.
Dies erfolgt über die Konfigurationsdatei /etc/nginx/sites-enabled/default.

 Optimierungen

Standardmäßig arbeitet Nginx mit 4 Workerprozesse.
Der Raspberry Pi hat aber nur einen CPU Kern, daher wäre dies Unsinn.

Für die Anpassung dazu passe die Konfigurationsdatei /etc/nginx/nginx.conf wie folgt an.

Zum Schluss müssen die betroffenen Daemon’s noch neu gestartet werden, bevor die Änderungen greifen.

Viel Spass beim testen …